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Dekanatsrat Meckenheim-Rheinbach hat sich konstituiert

Neuausrichtung kommt in Gang - Dekanatsrat Meckenheim-Rheinbach hat sich konstituiert

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Copyright Foto Dekanatsrat

v.l.n.r.:

Georg Kluth, Beisitzer
Karl-Georg Wagner, Stv. Vorsitzender
Pater Stanislaus Friede, Dechant
Lorenz Dierschke, Vorsitzender
Christel Kurenbach, Beisitzerin
Norbert Tuschen, Geschäftsführer

Die Strukturreform im Erzbistum Köln zeigt Wirkung. Zunächst wurde Ende vergangenen Jahres in jedem Seelsorgebereich des Dekanats Meckenheim-Rheinbach, weitgehend deckungsgleich mit den Kommunen Meckenheim, Wachtberg, Rheinbach und Swisttal, ein Pfarrgemeinderat gewählt.

Im März folgte die Wahl der Kirchenvorstände.

Nun hat sich der Dekanatsrat Meckenheim-Rheinbach, in dessen Gebiet etwa 45.000 Katholiken leben, neu konstituiert. Aus vorher 16 Pfarrgemeinderäten sind jetzt vier geworden. Sie entsenden jeweils zwei Vertreter in den neuen Dekanatsrat. Vertreten sind dort außerdem die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd und Kolping sowie Caritas, Katholisches (Familien-) Bildungswerk und Katholische Jugendfachstelle.

Von den Delegierten wurde der neue Vorstand gewählt. Er steht unter der bewährten Leitung von Lorenz Dierschke. Dechant Pater Stanislaus Friede sowie sein Vertreter, Pater Nikolaus Gröters SAC, gehören ebenfalls dem Vorstand an.

Der Dekanatsrat will weiterhin die Interessen der Katholiken in der Gesellschaft zur Sprache bringen. Als erstes ist eine Veranstaltung über sexuellen Missbrauch in Planung. Damit soll der Verunsicherung Raum gegeben werden, die viele Katholiken angesichts der ständigen Meldungen über Missbrauchsfälle in der Kirche erfasst hat.

Innerkirchlich steht die Entwicklung der Pastoralkonzepte für die Seelsorgebereiche im Mittelpunkt. „Es geht damit um Vergewisserung über das Machbare und um Ausrichtung auf die künftigen Wege, den christlichen Glauben zu leben und ihn für andere erfahrbar zu machen – trotz abnehmender Zahl der Priester und der Kirchenbesucher“, so der Vorsitzende, Lorenz Dierschke.